Utopien

Ausgabe: 443/444 2020

 

In der Kunst werden Fragen menschlicher und gesellschaftlicher Zukunft gestellt. Solche Fragen interessieren auch Kinder und Jugendliche – vor allem im Hinblick auf die absehbaren großen Veränderungen, z. B. den digitalen Wandel, den Klimawandel, weltweite Migration – und nun auch Pandemien.

Diese Fragen nach der Zukunft mit Schülerinnen und Schülern ins Wort und ins Bild zu bringen, ist das Ziel des Heftes. Kunstunterricht wird hier zum transformativen Denkraum und Ort sozialer Handlung.

Der umfangreiche MATERIAL-Teil zeigt mit Bild und Text Beispiele für einen inhaltlich freizusetzenden Utopie-Begriff.

 

 

 

Utopien der Kunst – Utopien der Gesellschaft
Krise als Chance für Transformation und Wandel


6. – 8. Schuljahr

Zeit-Imagination: Zukunft vorstellen
Bildfindungen zu einem abstrakten Begriff


9. – 13. Schuljahr

Was ist das „gute“ Leben?
Fiktive „Identitäten“ auf Instagram zum Leben erwecken


10. – 13. Schuljahr

Utopien auf Probe?
Ein Selbstexperiment


6. – 10. Schuljahr

Ökotopien und die Fragen nach unserer Zukunft
Skizzieren, basteln oder modellieren als Äquivalent zur Sprache


11. – 13. Schuljahr

Ökotopie
Hochbeete im öffentlichen Raum


8. – 11. Schuljahr

Von Utopia nach Dystopia und zurück
Filmsequenzen als Inspiration für eigene Zukunftsentwürfe


5. – 8. Schuljahr

Die Stadt der Zukunft
Utopische Stadtentwürfe als Planspiel und Modell


5. – 8. Schuljahr

Körperweitungen
Utopien der Verwandlung


6. – 9. Schuljahr

Utopische Fahrzeuge
Von der Skizze zum Modell


KONTEXT: Zwischen Kunstverachtung und Kunstverehrung
Zur ästhetischen Praxis in der Sozialutopie


MATERIAL: Utopien und Kunst – Krise und Reflexivität


DISKUSSION: Neue Lernkultur
Digitalität und Schule